Warum Stress deine Gesundheit ruiniert und was du dagegen tun kannst

Wie gestresst bist du?

 

Vielleicht bist du relativ ausgeglichen, hast zwar ab und zu stressige Phasen, die sich aber gleich wieder legen.

 

Oder vielleicht ergeht es dir wie sehr vielen Menschen: sie empfinden Stress als etwas Alltägliches und sie haben immer wieder das Gefühl überfordert oder erschöpft zu sein.

 

Stress ist nicht per se etwas Schlechtes, auch wenn dieses Wort Unbehagen auslöst. Stress kann uns beflügeln, uns motivieren, wir arbeiten mitunter kreativer und effizienter und erreichen unsere Ziele schneller und leichter.

 

Wenn Stress nur kurzfristig anhält und kurz darauf Entspannung folgt, ist das ja nicht weiter schlimm. Der Körper verfügt über Mechanismen, die die Anspannung und Entspannung regeln.

 

Heutzutage ist permanenter Stress jedoch gang und gäbe und für viele von uns Alltag. Termindruck, Stau, Ärger mit der Schwiegermutter oder dem Chef, eine bedrohliche Krankheit, finanzielle Schwierigkeiten und Ähnliches können uns ganz schön zusetzen.

 

Wenn der Stress nie verschwindet, ist das nicht nur psychisch ein Problem, sondern wirkt sich auch körperlich aus. Die Anspannung bleibt aufrecht, die Entspannung bleibt jedoch aus. Auf Dauer machen diese Reize krank. Der Blutdruck ist erhöht, die Muskeln sind permanent angespannt, unser Immunsystem ist in ständiger Alarmbereitschaft, es kommt zu einem Mangel an Hormonen und Neurotransmittern, da diese bei Dauerstress nicht ausreichend nachproduziert werden. Es fehlt an Energie, die Organe werden nicht mehr genügend durchblutet und unser Herz-Kreislauf-System und Magen-Darm-Trakt werden überbeansprucht.

Der Darm leidet unter Stress

Vielleicht hast du das bei dir auch schon beobachtet: Wenn Menschen gestresst sind, essen sie häufig hastiger und kauen weniger. Sie springen nach dem letzten Bissen sofort auf, nur um pünktlich zum nächsten Termin zu erscheinen. Sie schenken der Mahlzeit kaum die nötige Zeit und Aufmerksamkeit.

 

Die Folge kann sein, dass die Nahrung nur ungenügend verdaut wird und Unverdautes so in den Dickdarm gelangt. Dort dient es den Dickdarmbakterien als Nahrungsquelle. Gärung und Fäulnis können entstehen und verursachen Blähungen und Verdauungsbeschwerden.

 

Aber auch das Gegenteil kann passieren: Stress kann den Verdauungsprozess verlangsamen. Wir kennen das vom Sport: Wenn wir gegessen haben und gleich danach Sport treiben wollen, werden wir Probleme haben. Denn nach dem Essen wird das Blut, das die Muskeln für die Aktivität bräuchten, im Darm für die Verdauungsarbeit benötigt. Wir kommen nicht in die Gänge.

 

Und wenn wir es doch schaffen, aktiv zu sein, wird das Blut vom Verdauungsapparat abgezogen und steht den Muskeln zur Verfügung. Das Essen wird dann kaum verdaut, liegt uns buchstäblich „im Magen“. Die Folge ist wiederum, dass unverdaute Essensreste im Dickdarm landen. Ein Festessen für die Fäulnisbakterien!

 

Normalerweise sorgt eine dichte Darmbarriere dafür, dass ausschließlich wichtige Bestandteile der Nahrung wie Glucose, Aminosäuren, Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe in unseren Körper gelangen. Funktioniert unsere Verdauung schlecht, kann das die Darmschleimhaut irritieren und schädigen. Die mögliche Folge ist, dass sich die Dichtungen an den Darmzellen lockern und der Darm nach und nach durchlässig wird. Allerlei Giftstoffe, Keime und unverdaute Partikel können nun unkontrolliert ins Gewebe eindringen und Schaden anrichten.

 

So ein „Leaky Gut“, ein löchriger Darm, kann beispielsweise die Ursache für die folgenden Krankheiten sein:

  • Nahrungsmittel-Intoleranzen
  • Allergien
  • Verdauungsprobleme, Blähungen, Reizdarm
  • Chronische Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)
  • Selbstvergiftung und dadurch erhebliche Belastung der Leber
  • Migräne
  • Blutdruckschwankungen
  • Gelenkbeschwerden
  • Hauterkrankungen
  • Entzündungen
  • Gewichtszunahme
  • Fettansammlung und Fettpolster
  • Psychische Veränderungen wie Depression, Ängste und Brainfog

Hast du auch eines von den oben genannten Problemen? Dann kann es sein, dass Stress dafür die Ursache ist und dein Verdauungssystem gehörig durcheinandergebracht hat.

Die Lösung?

Stress lass nach!

 

Die Floskel ist leicht dahingesagt. Die Umsetzung ist dagegen schon schwieriger. Es erfordert einen starken Willen, aus Gewohntem auszubrechen und für sich selbst etwas zu tun. Denn meistens kommen wir erst in die Gänge, wenn es überall zwickt und zwackt.

 

Das können wir für uns tun:

Gesunde Ernährung

Ernährung hat einen maßgeblichen Einfluss auf unsere Emotionen, so auch auf Stress. Kaffee, Alkohol, Tabak und Zucker verringern unsere Stresstoleranz. Vor allem Zucker macht uns hyperaktiv, leicht reizbar und aggressiv. Zucker stumpft unser Geschmacksempfinden ab, hast du das gewusst?

 

Reduzieren wir diese Genussgifte oder vermeiden sie ganz, hat das jedenfalls eine positive Auswirkung. Es ist auch wichtig, uns Zeit zum Essen nehmen und gut zu kauen, damit das Verdauungssystem richtig und gut arbeiten kann. Dass wir auf eine gesunde, naturbelassene Ernährung achten sollen, ist eh ein alter Hut.

Wärme

Wärme vertreibt Stress. Das kennen wir sicher alle: nach einem stressigen Tag ein wohlig warmes Entspannungsbad – das tut gut! Mache Wärmeanwendungen, wenn du Stress hast, eine Wärmflasche auf den Bauch, ein warmes Bad oder geh in die Sauna.

Bewegung, Yoga

Regelmäßige moderate Bewegung zumindest drei Mal in der Woche je eine Stunde oder ein paar Yoga-Einheiten senken nicht nur den Stresspegel, sondern ist auch gut für unseren Darm. Die Peristaltik, also die Bewegungen des Darms, wird verbessert, Essen wird besser weitertransportiert, Sauerstoff gelangt ins Blut und wir kommen auf andere Gedanken. Vor allem setzt unser Gehirn bei Bewegung bestimmte Substanzen frei, die bei uns Zufriedenheit und Entspannung entstehen lassen.

 

Natürlich gibt es noch viele Entspannungstechniken, Atemtrainings und so weiter, aber ich möchte an dieser Stelle nicht näher darauf eingehen. Wichtig ist, dass du etwas tust. Eine Sache noch: Leistungssport ist für den Körper wieder Stress und hat mit Entspannung nichts zu tun.

 

Diese Nahrungsergänzungsmittel können uns unterstützen:

Serotonin

Serotonin wird normalerweise zu 95 Prozent im Darm gebildet. Voraussetzung dafür ist jedoch eine intakte Darmschleimhaut. Es verwundert nicht, dass psychische Probleme oft dadurch entstehen, dass durch einen kaputten Darm nicht ausreichend Serotonin gebildet wird.

 

In einem solchen Fall können wir natürliches Serotonin als Nahrungsergänzungsmittel zu uns nehmen. Griffonia simplicifolia, die afrikanische Schwarzbohne, enthält die Aminosäure 5-Hydroxytryptophan, aus der Serotonin gebildet wird. Sie vertreibt düstere Gedanken und Angstgefühle und den Heißhunger auf Schokolade, wonach wir in diesen Situationen gerne greifen. Besonders wichtig ist auch, dass aus Serotonin das Schlafhormon Melatonin produziert wird, das uns eine erholsame und entspannte Nachtruhe beschert.

Rhodiola rosea

Die Rosenwurz, auch Rhodiola rosea genannt, ist eine Heilpflanze aus Sibirien. Sie wirkt Stress entgegen, sie bewirkt, dass wir in Stresssituationen gelassener sind. Sie macht uns stressresistent und stärkt unser Nervenkostüm.

 

Zusammen mit Griffonia simplicifolia bildet sie ein unschlagbares Duo, wenn es darum geht, der guten Laune auf die Sprünge zu helfen. Sie hebt den Serotoninspiegel und hemmt den Abbau von Serotonin und unserem Aktivitätshormon Dopamin.

Coenzym Q10

Gerade Menschen mit vollem Terminkalender und starker psychischer Belastung brauchen viel Energie. Coenzym Q10 spielt eine äußerst wichtige Rolle bei der Energiegewinnung in unseren Zellen. Ohne Coenzym Q10 kann unser Körper nicht genug Energie in Form von ATP produzieren. Es entstehen - wie bei Stress - vermehrt freie Radikale, die unsere Zellen schädigen.

 

Coenzym Q10 schützt uns vor freien Radikalen, erhöht die Leistungsfähigkeit und verkürzt unsere Regenerationsphasen. Und wenn wir hellwach und leistungsfähig sind, können wir dem Stress besser begegnen.

 

Schwache Nerven hängen unter anderem auch mit einer Störung der Energieversorgung zusammen. Daher kann Coenzym Q10 auch unsere Nerven schützen.

Probiotika

Probiotika wirken außerordentlich positiv auf einen stressempfindlichen Darm. Beim so genannten Reizdarmsyndrom handelt es sich um ein übersensibles Nervensystem im Darm, das mit seiner Reaktionsweise Verdauungsprozesse erheblich stören kann. Dies äußert sich in Verstopfung, Durchfall und massive Blähungen, oft abwechselnd, ohne erkennbare Ursache.

 

Probiotika sind Präparate, die Bakterienkulturen enthalten, die unsere Darmflora wieder aufbauen helfen. Vor allem dann, wenn der Darm geschädigt ist. Wir haben 400 bis 500 verschiedene Darmbakterien in uns, wovon ungefähr 85 Prozent aus nützlichen Bakterien bestehen sollten und nur 15 Prozent pathogen sein dürfen. Bei Verdauungsstörungen ist dieses Verhältnis oft verschoben und zu viele krankmachende Keime breiten sich aus. Da 80 Prozent unseres Immunsystems im Darm sitzt, spielt ein gesundes Verhältnis eine große Rolle für unsere Abwehr.

 

Wirksame Probiotika, die den Darm regenerieren, stärken unser Immunsystem und fördern so die Gesundheit.

 

Und das beste Anti-Stress-Mittel ist:

Lachen

Das ist wohl noch die beste Medizin gegen Stress! Es entspannt nicht nur so manch kritische Situation, sondern auch uns selbst. Es bewirkt außerdem, dass wir das Leben nicht ganz so ernst nehmen. Also sorgen wir doch im Sinne unserer Gesundheit dafür, dass wir oft Spaß haben und viel lachen!

 

Und wie viel lachst du?

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